Äußerst einladend:
Die Verbindung von Raum und Zeit
Kunde: Bayerische Architektenkammer München
Mit der Neugestaltung der neobarocken Villa von 1924 im Münchner Stadtteil Nymphenburg war es der dort ansässigen Bayerischen Architektenkammer ein Anliegen, sich gegenüber Mitgliedern und Besuchern offener zu präsentieren. Hierbei zeigt sich, was Innenarchitektur zu leisten vermag: Erhaltenswerte Substanz mit zeitgemäßen Elementen harmonisch zu verbinden, einen spannungsreichen Bogen zwischen Tradition und Moderne zu schlagen und eine frische Atmosphäre unter Wahrung der Werte zu erzeugen.
Mit der Neugestaltung der neobarocken Villa von 1924 im Münchner Stadtteil Nymphenburg war es der dort ansässigen Bayerischen Architektenkammer ein Anliegen, sich gegenüber Mitgliedern und Besuchern offener zu präsentieren. Hierbei zeigt sich, was Innenarchitektur zu leisten vermag: Erhaltenswerte Substanz mit zeitgemäßen Elementen harmonisch zu verbinden, einen spannungsreichen Bogen zwischen Tradition und Moderne zu schlagen und eine frische Atmosphäre unter Wahrung der Werte zu erzeugen.

Silke Kahl, Gründerin Anna Morphs
»Mit einem offenen, einladenden Empfang sowie einem gemütlichen Lounge-Wartebereich kann die Bayerische Architektenkammer ihre Besucher herzlich willkommen heißen. Darüber hinaus sorgen farbige Akzente sowie ein modernes Mobiliar für ein lebendiges Arbeitsumfeld, ohne die Ästhetik der baulichen Epoche zu beeinträchtigen.«

Auch funktionale Aspekte mussten bei der Neugestaltung berücksichtigt werden. Die Office-Geräte wurden in die Möbel integriert und bleiben damit unsichtbar, die interne Küche fügt sich harmonisch ins Gesamtbild und auch die vielen Informationsmaterialien finden ihren Platz.



Licht ist immer ein bestimmendes Thema in der Innenarchitektur. Auch Silke Kahl sind Leuchtobjekte wichtig – bei diesem Projekt darf eine luftig-funkelende Installation aus LED-Platinen als Blickfang wirken, während sich die geradlinigen Büromöbel zurückhalten.


Ein Spiel der Kontraste und Oberflächen: Das warme, tiefe Rot trifft auf weiße Wände, Glas auf Holz, Offen- auf Geschlossenheit. Mit klaren Linien und reduzierten Elementen können diese Gegensätze gut zusammenwirken.


Häufig gestellte Fragen zur Innenarchitektur der Bayerischen Architektenkammer München
Die Bayerische Architektenkammer befindet sich in einer neobarocken Villa von 1924 im Münchner Stadtteil Nymphenburg. Ziel der Neugestaltung war es, das Haus gegenüber Mitgliedern und Besuchern offener und einladender wirken zu lassen, ohne den Charakter der historischen Architektur zu verlieren. Die zentrale Aufgabe bestand deshalb darin, erhaltenswerte Substanz und zeitgemäße Innenarchitektur so miteinander zu verbinden, dass Alt und Neu selbstverständlich zusammenwirken.
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Ein offener Empfang und ein gemütlicher Lounge-Wartebereich schaffen einen neuen ersten Eindruck und heißen Mitglieder und Besucher willkommen. Farbige Akzente und modernes Mobiliar bringen Frische in die historischen Räume, ohne mit der Architektur der Villa zu konkurrieren. So entsteht eine Atmosphäre, die Offenheit vermittelt und gleichzeitig die Geschichte des Gebäudes respektiert.
Gute Innenarchitektur im Bestand muss neue Anforderungen erfüllen, ohne dass technische oder funktionale Elemente den Raum dominieren. Bei der Bayerischen Architektenkammer wurden beispielsweise Office-Geräte unsichtbar in die Möbel integriert, die interne Küche in das Gesamtkonzept eingebunden und Stauraum für die zahlreichen Informationsmaterialien geschaffen. Funktion wird damit nicht versteckt, sondern selbstverständlicher Teil der Gestaltung.
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Licht und Materialität tragen wesentlich dazu bei, historische und zeitgemäße Elemente miteinander zu verbinden. Eine luftig wirkende Installation aus LED-Platinen setzt einen bewussten Blickfang, während sich die geradlinigen Büromöbel zurücknehmen. Gleichzeitig entsteht durch warmes, tiefes Rot, weiße Wände sowie das Zusammenspiel von Glas und Holz ein spannungsreicher Kontrast. Offenheit und Geschlossenheit, Tradition und Moderne werden so Teil einer gemeinsamen Gestaltung.
Gerade in einer Stadt wie München treffen historische Bausubstanz und neue Anforderungen immer wieder unmittelbar aufeinander. Die Bayerische Architektenkammer in Nymphenburg zeigt, dass zeitgemäße Arbeits- und Begegnungsräume entstehen können, ohne die Identität eines bestehenden Gebäudes zu überschreiben. Entscheidend ist für uns, zunächst zu verstehen, welche Qualitäten bereits vorhanden sind und wo neue Elemente einen wirklichen Mehrwert schaffen.
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Ja – nicht als gestalterische Vorlage, sondern als Haltung. Bestehende Qualitäten erkennen, die Menschen und ihre Anforderungen verstehen und daraus eine individuelle räumliche Antwort entwickeln: Dieser Ansatz prägt unsere Arbeit unabhängig vom konkreten Gebäude. Von unserem Standort in Kempten aus begleiten wir damit Unternehmen im Allgäu ebenso wie in München und darüber hinaus.
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Kunde: Bayerische Architektenkammer München
Fotografie: Sascha Kletzsch
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